I long to be like you.. lie cold in the ground like you.. there's room inside for two
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Hach..egal

Ich starre schweigend in den Spiegel
oder viel mehr auf das, was hinter dem Spiegel sein könnte.
Ein leerer Blick ohne Ziel
Vergeblich hatte ich gehofft, die Selbstakzeptanz würde mit dem Alter kommen.
Doch das war nur eine der Lügen, die ich mir immer wieder selbst aufgetischt habe.
7 Jahre verformt sich mein Leben, doch das Innere bleibt der gleiche trübe, stinkende Morast.

Erschreckend, erbärmlich und doch tröstend.

Ich greife nach den Kippen und in mir flammt das Verlangen auf, das Geschirr daneben wie besessen gegen die Wand oder den nächst besten Menschen zu klatschen.
Ich will austicken und das macht mir Angst.
Ich lächle, fische eine Zigarette aus der Schachtel und rauche sie seelenruhig auf dem Balkon
-Nein ich bin kein Emotionsmensch!!!-

Und meine Gefühle bleiben eine hübsch verpackte, tickende Bombe.
Wie bei den Schlümpfen.

In meinem Kopf vor diesem verdammten Spiegel haben diese Gedanken noch einen Sinn ergeben...Jetzt sitze ich hier, schreibe sie auf und verstehe mich nicht.
Aber zurück vor den Spiegel will ich nicht.
Und weiß doch genau, dass alle Wege dorthin zurückführen.
Zu dem Punkt der Konfrontation und des Selbsthasses.
Immer wieder hatte ich dieses eine kleine kack Fünkchen Hoffnung/Mut/Kraft und habe es trotzdem kein mal geschafft aus dem Duell gegen mich selbst als Sieger hervorzugehen.

Stattdessen erinnern nur kleine Kriegsnarben an mein Versagen..
Klitzekleine Niederlagen, die wohl nur ich so wahrnehme.
Für die Welt um mich herum existiere ich nicht als Kämpferin..Tag für Tag..
Nein, ich bin einfach so da, wie immer.
Einfach angeblich "Ich"

Langsam vergeht die Lust an so einem Leben.
Ich versuche irgendwie was aus den Trümmern meiner Kindheit aufzubauen und schaffe es nicht, mir einzugestehen, dass ich dafür zu schwach bin.
Sollen alle nur glauben, dass es mir gut geht..denn das lässt mich die Fassade leichter aufrecht erhalten.

Im Moment läuft in meinem Leben auch etwas, wie es sollte und ich bin dankbar und froh drum..
Aber es macht mich nicht wirklich glücklich. Und das ist schade.
Bin ich so ein komischer Mensch?
So gefühlskalt?
Eigentlich möchte ich mich nur auf eine Wiese legen und einschlafen..
- über das wieder Aufwachen wird dann noch entschieden.

So..das nennt man jetzt Stilldepressionen? Gut möglich..
Ich kann ehrlich sagen, dass ich das Leben liebe..
Ich komm nur nicht mit mir selbst klar
Also ruinier ich mir selbst mein Leben und weiß nicht was ich dagegen unternehmen kann.

 

21.6.08 09:15


Der Ohnmacht nahe

Wieder befeuchten Tränen meine Wangen...
Und würde einer von euch mir in meine wässrigen Augen schauen..
Und mich fragen : „Wieso weinst du?“
Würde ich ihn müde anlächeln, meinen Kopf senken und weiter weinen,
Denn ich weiß nicht wieso
Sie kommen...
Wie der stetige Regen, der in die Pfütze vor mir prasselt
Und kleine sich bewegende Kreise hinterlässt..
Es ist einfach da,
Der Regen..
Die Kälte,
Die Einsamkeit...
Alleingelassen, - mit allen.
21.6.08 09:25


Ich..?

 
Ich bin gefangen.....: In dem Strudel meiner Gedanken...
In dem Meer meiner Tränen, in der Wüste meiner Gefühle.
Und wäre da nicht, dieses Licht am Ende meines Tunnels,
das sich Hoffnung gleich den Weg zu meinem Herzen bahnte,
wäre es mein Herz, das schon lange nicht mehr schlüge...
und die strahlend helle Kraft, die schwarz sich färbte und mich in die Irre führte.

Und mein Körper diese seelenlose Hülle würde nicht länger nach mehr verlangen,
Gäbe sich zufrieden mit dem, was er hat – nichts...
Kein Traum mehr, der des Körpers Wunden über Nacht heilt,
Nie mehr Fantasie, die mir Flügel verleiht,
Mit denen ich des nachts über die stillen Dächer fliegen kann.
Nie mehr ein Lächeln, das den Mund mir schmückt...

Tot...

21.6.08 09:26


Ewig in mir

Die goldnen Sternen funkeln mir
Den einsamen Pfad zu deinem Grabe
Meine Gedanken, wie die Wolken wirr
Dich lieben war meine Gabe..

Verwelkte Blumen zieren Erde
Mein Herz, es ist entzwei gerissen
Was ich ohne dich wohl werde?
Kann nicht anders, als dich vermissen.

Berühre sanft den kalten Stein
Asche zu Asche und Staub zu Staub.
Gott, siehst du, wie ich wein?
Doch du bist blind, stumm und taub.

Durch den Tränenschleier seh’ ich dich
Du bist so schön wie eh und je
Mit deinem warmen Lächeln im Gesicht.
Und ich bin glücklich,
Obwohl ich hier alleine steh.

21.6.08 09:26


21.6.08 09:27


...denn ich fühle

21.6.08 09:30


21.6.08 09:45


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