I long to be like you.. lie cold in the ground like you.. there's room inside for two
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Die Tür ist schon auf.
Ein Blick über die Schulter in den Spiegel und ich zögere.
Will nicht mehr raus, nicht mehr von anderen gesehen werden.
Aber irgendwie muss ich meine Pflicht erfüllen und doch irgendeinen Platz in diesem Leben einnehmen.
Jeder Tag ein Krampf, ein Kampf und immer mehr stumpfe Gleichgültigkeit.

Im Juli ist ein Familientreffen, zu dem ich eigentlich gar nicht will.
Aber meine Mum wünscht es sich.
Ein Treffen mit Menschen, für die ich lebe, aber nicht existiere. Zu Menschen, denen ich egal und für die ich das schwarze Schaf bin.
Alkohol, Drogen, Partys (*) und meine Mutter angeblich im Stich gelassen.
Wieso schaut niemand hinter die geglaubten Fakten?
Vielleicht war ich einfach dumm, aber vielleicht wollte ich auch nur fliehen.
Wobei es auch gut sein kann, dass ich mich nur selbst entschuldigen will.
Aber ich werde wohl mitgehen; wegen meiner Mum, die ich, hingegen der allgemeinen Meinung, sehr liebe.

Ich bin die Freundin, die Seelsorge und wäre doch manchmal gern nur die Tochter.

 

 

(*)klingt derber als es war

25.6.08 09:05


21.6.08 09:45


Hach..egal

Ich starre schweigend in den Spiegel
oder viel mehr auf das, was hinter dem Spiegel sein könnte.
Ein leerer Blick ohne Ziel
Vergeblich hatte ich gehofft, die Selbstakzeptanz würde mit dem Alter kommen.
Doch das war nur eine der Lügen, die ich mir immer wieder selbst aufgetischt habe.
7 Jahre verformt sich mein Leben, doch das Innere bleibt der gleiche trübe, stinkende Morast.

Erschreckend, erbärmlich und doch tröstend.

Ich greife nach den Kippen und in mir flammt das Verlangen auf, das Geschirr daneben wie besessen gegen die Wand oder den nächst besten Menschen zu klatschen.
Ich will austicken und das macht mir Angst.
Ich lächle, fische eine Zigarette aus der Schachtel und rauche sie seelenruhig auf dem Balkon
-Nein ich bin kein Emotionsmensch!!!-

Und meine Gefühle bleiben eine hübsch verpackte, tickende Bombe.
Wie bei den Schlümpfen.

In meinem Kopf vor diesem verdammten Spiegel haben diese Gedanken noch einen Sinn ergeben...Jetzt sitze ich hier, schreibe sie auf und verstehe mich nicht.
Aber zurück vor den Spiegel will ich nicht.
Und weiß doch genau, dass alle Wege dorthin zurückführen.
Zu dem Punkt der Konfrontation und des Selbsthasses.
Immer wieder hatte ich dieses eine kleine kack Fünkchen Hoffnung/Mut/Kraft und habe es trotzdem kein mal geschafft aus dem Duell gegen mich selbst als Sieger hervorzugehen.

Stattdessen erinnern nur kleine Kriegsnarben an mein Versagen..
Klitzekleine Niederlagen, die wohl nur ich so wahrnehme.
Für die Welt um mich herum existiere ich nicht als Kämpferin..Tag für Tag..
Nein, ich bin einfach so da, wie immer.
Einfach angeblich "Ich"

Langsam vergeht die Lust an so einem Leben.
Ich versuche irgendwie was aus den Trümmern meiner Kindheit aufzubauen und schaffe es nicht, mir einzugestehen, dass ich dafür zu schwach bin.
Sollen alle nur glauben, dass es mir gut geht..denn das lässt mich die Fassade leichter aufrecht erhalten.

Im Moment läuft in meinem Leben auch etwas, wie es sollte und ich bin dankbar und froh drum..
Aber es macht mich nicht wirklich glücklich. Und das ist schade.
Bin ich so ein komischer Mensch?
So gefühlskalt?
Eigentlich möchte ich mich nur auf eine Wiese legen und einschlafen..
- über das wieder Aufwachen wird dann noch entschieden.

So..das nennt man jetzt Stilldepressionen? Gut möglich..
Ich kann ehrlich sagen, dass ich das Leben liebe..
Ich komm nur nicht mit mir selbst klar
Also ruinier ich mir selbst mein Leben und weiß nicht was ich dagegen unternehmen kann.

 

21.6.08 09:15


21.6.08 09:30


Der Ohnmacht nahe

Wieder befeuchten Tränen meine Wangen...
Und würde einer von euch mir in meine wässrigen Augen schauen..
Und mich fragen : „Wieso weinst du?“
Würde ich ihn müde anlächeln, meinen Kopf senken und weiter weinen,
Denn ich weiß nicht wieso
Sie kommen...
Wie der stetige Regen, der in die Pfütze vor mir prasselt
Und kleine sich bewegende Kreise hinterlässt..
Es ist einfach da,
Der Regen..
Die Kälte,
Die Einsamkeit...
Alleingelassen, - mit allen.
21.6.08 09:25


Ich..?

 
Ich bin gefangen.....: In dem Strudel meiner Gedanken...
In dem Meer meiner Tränen, in der Wüste meiner Gefühle.
Und wäre da nicht, dieses Licht am Ende meines Tunnels,
das sich Hoffnung gleich den Weg zu meinem Herzen bahnte,
wäre es mein Herz, das schon lange nicht mehr schlüge...
und die strahlend helle Kraft, die schwarz sich färbte und mich in die Irre führte.

Und mein Körper diese seelenlose Hülle würde nicht länger nach mehr verlangen,
Gäbe sich zufrieden mit dem, was er hat – nichts...
Kein Traum mehr, der des Körpers Wunden über Nacht heilt,
Nie mehr Fantasie, die mir Flügel verleiht,
Mit denen ich des nachts über die stillen Dächer fliegen kann.
Nie mehr ein Lächeln, das den Mund mir schmückt...

Tot...

21.6.08 09:26


25.6.08 09:13


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